Die Kosten des Internets
Internet hat man einfach. Das Netzwerk zuhause wächst während der Jahre und die Kosten sind überschaubar.
Das stimmt bei vielen. Und entsprechend sind die meisten privaten und zu viele gewerbliche Installationen nicht sicher genug. Einerseits haben viele Installationen zum Teil grobe, technische Mängel und andererseits gibt es auch juristische Gefahren. Neu steigt das Risiko einer mangelhaften Installation durch den Einsatz der künstlichen Intelligenz.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, was die Hardware für ein technisch und juristisch einigermassen sicheres Netzwerk kostet. Das Netzwerk muss konfiguriert werden. Diesen Aufwand zeigen wir nicht auf, da dieser individueller ist. Aber wir geben Ihnen eine Grössenordnung an.
Das Objekt

Unser Beispielobjekt ist ein freistehendes Einfamilienhaus mit drei Etagen (Ober-, Erd- und Untergeschoss) sowie einer separaten Garage.
Wir installieren pro Stockwerk einen Access-Point und im Aussenbereich einen weiteren.
Im Technikraum steht ein Rack. Ein Rack ist ein Schrank für den Einbau von IT-Geräten. Es ist aber auch problemlos möglich, die Geräte ohne Rack aufzustellen. Deshalb rechnen wir die Kosten für ein Rack nicht ein.
Der Anschluss der Telekomfirma steht in der Nähe des Racks. Wir verwenden das Gerät des Internet-Providers als Modem, um auf das Internet zu kommen. Das Gerät wird in den meisten Fällen in den Bridge-Modus gesetzt. Das heisst, das Gerät leitet die Daten in beide Richtungen durch, ohne sie zu verarbeiten.
Im Jahr 2035 soll das Kupfernetz abgeschaltet werden. Deshalb rechnen wir mit einem Glasfaseranschluss.
Das Ziel
Wir wollen die Geschwindigkeit und die Sicherheit des Netzwerks maximieren, ohne eine Luxusinstallation zu installieren. Wir setzen, wo sinnvoll, leistungsfähige Komponenten ein. Wo immer möglich, wählen wir die einfachere und wirtschaftliche Lösung.
Wir wünschen, Kameras aufzustellen. Die Aufnahmen werden lokal gespeichert. Auch sollen die Daten sicher sein. Deshalb verwenden wir ein NAS. Das sind zwei Speichermedien, die die gleichen Daten enthalten und so den Verlust eines Mediums abfedern.
Der Infrastruktur
Als Erstes stellen wir eine Steuer- oder Denkeinheit auf. Wir nennen dieses Gerät umgangssprachlich das Gehirn des Netzwerks. In unserem Fall ist das die «VPN-Gateway UniFi Dream Machine Pro Max». Diese enthält das NAS und braucht deshalb zwei Speichermedien (Harddisks). Wir setzen zwei kleine Harddisks von je 4 TB ein, die nicht speziell auf hohe Lasten ausgelegt sind.
Die Switches sind wie Verteilzentren. Die Daten werden von den Sendern zu den Empfängern geleitet und es können viele Geräte an einen Switch angeschlossen werden.
Zwischen den meisten Switches wollen wir mit Glasfasern sprechen. Sobald ein Switch auf einem Bürotisch oder im Wohnzimmer steht, wollen wir nicht mehr die Geschwindigkeit optimieren, sondern die Anzahl der Kabel reduzieren. Deshalb verwenden wir dort Switches, die direkt vom Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden.
Die Access Points, das sind die Geräte, die eine kabellose Verbindung zum Beispiel zwischen dem Handy und dem Netzwerk erlauben. Auch die meisten Haushaltsgeräte verwenden einen Access Point und verbinden sich via «Wireless LAN», das heisst «Kabelloses Netzwerk» mit dem Netzwerk.
Die Kosten
Alle Preise sind in CHF, aufgerundet. Die Preise sind die Preise von Brack mit verschiedenen Stichtagen ungefähr Mitte Mai 2026, aufgerundet auf den nächsten Franken.
Technologie | Kosten |
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